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Catch me if you can mit Franz Konlechner im Sulky holt sich die achte Auflage der AROC Austrian Championship

Das Highlight des Tages zum Abschluss der ersten Saisonhälfte im Ebreichspark war die zum achten Mal ausgetragene AROC Austrian Championship. Nach flotter Eröffnung von Schweden-Rückkehrer Oscarello wollte der in zweiter Spur hängen gebliebene Favorit Shining Star mit Hubert Brandstätter nicht in dieser schlechten Lage verweilen, womit die Fahrt bis zur Übernahme des Kommandos von Shining Star etwa Ende der ersten Gegenseite - also bis knapp 700 Metern nach dem Start - sehr hochgehalten war. Mitte des Ebreichsdorfer Bogens drosselte Hubert Brandstätter mit Shining Star an der Spitze ein wenig das Tempo, dort rückte nun aber der in zweiter Spur laufende Catch me if you can auf und gesellte sich an die Seite des favorisierten Shining Star. Als nächstes Paar waren Oscarello mit Diamant Venus, vor Juliano Mo, Sama Pride Venus und Lido zu sehen, die den Abschluss des 7er Feldes bildeten, da Heck M Eck verletzungsbedingt passen musste. Auf den letzten 500 Metern wurde das Tempo wieder deutlich angezogen das Feld war jedoch bis in den Einlauf hinein sehr dicht zusammen, einzig Lido konnte im Schlussbogen nicht mehr folgen. In der Endgeraden stellte Catch me if you can schließlich Shining Star zum Kampf und entpuppte sich als zu stark für alle anderen Konkurrenten an diesem Tag, um in neuer Rennrekordzeit und Tagesbestzeit von 1:14,6/2140 Meter zu gewinnen. Shining Star musste den stets außen an vierter Stelle liegenden Diamant Venus um Rang zwei noch vor sich anerkennen. Oscarello endete als Vierter vor dem speedigen Sama Pride Venus.

Einmal mehr in der Saison 2023 kürte sich Champion Gerhard Mayr zum Mann des Tages. Nachdem zum Auftakt in den Renntag im Bewerb der Freunde des Trabrennsports Dominator Venus mit Hermann Gruber seinen zweiundvierzigsten Karrieresieg einlief, begannen die Mayr-Festspiele mit einem beeindruckenden Erfolg der dreijährigen Debütantin Power Winner, die ihr Lebensdebüt in starken 1:17,3/1640 holte. Tagessieg Nummer zwei holte sich der Goldhelm mit der ihn von Derbysieg-Trainer Robert Gramüller anvertrauten und für die Farben des Stalles Habo laufenden Faith Trot. Nach etwa 400 Meter löste man How Nice S.R. an der Spitze ab um in der zweitschnellsten Zeit von 1:14,9/2140 Meter in überlegener Manier zu gewinnen. Der zweite Platz verblieb How Nice S.R. vor dem abermals eine weitere Steigerung zeigenden Hulk Venus. Streich Nummer drei gelang in der letzten Tagesprüfung. Nach verbummelten Tempo wagte sich Gerhard Mayr mit Kronos Vivienne als erster in die zweite Spur, diese erwies sich trotz aufwendigen Pensums als bärenstark und sorgte eben für Tageszähler Nummer drei, zeigte dabei den „Gemeinten“ mit Xaver Venus und Impensable, der sich Rang drei mit Mona Amour Venus teilte, klar die Eisen.

Das dritte Rennen auf der Tageskarte war der Startschuss zur Super 76-Wette, hier gab es mit dem Sieg von Ophelia keine große Überraschung war dieser DGS-Bewerb doch von Haus aus ziemlich offen. Favorit Spanedohano wurde der Weg an die Spitze von Ella Mo verwehrt, womit dieser bei seinem Jahresdebüt mit Rang drei vorlieb nehmen musste, da sich im Speed auch noch die diesmal glattlaufende Makemehappy als stärker erwies.

Im Tour Trotteur Francais-Rennen gab der von Besitzer Mario Huber für seinen Flamenco Fac engagierte Jos Verbeeck lange das Tempo vor, sah sich jedoch ab etwa eine Runde vor Schluss den stetigen Druck von Esebio d’Ourville ausgesetzt. Die flotte Pace nutzten die für slowenische Farben laufenden Fun de Bellande mit Joze Sagaj und Duc de Connee, beide aus dem Training von Zvonko Osterc, aus um im Topspeed an den beiden Streithähnen leicht vorbeizuziehen.

Den Start in die PMU-Rennen machten die Amateure. Hier sah sich Favorit Rimski mit „Hansi“ Preining gleich mehreren Angriffen unterwegs ausgeliefert, unter anderen der Mitfavoriten Varadero Venus und Fantastico. Profitiert hat durch die ständigen Anbohrversuche Orlandos Angel Z mit Matthias Stocker, kamen diese Ende des Schlussbogens ideal frei und machten im Einlauf kurzen Prozess mit dem Favoriten, der auch noch den nach seinem guten dritten Platz in Pfarrkirchen abermals starken Lucky Beuckenswijk vor sich anerkennen musste.

Fehlt dann noch die vorletzte Prüfung des Tages die eine klare Start-Ziel Angelegenheit von Great Pretender mit dem Unisono als Trainer, Fahrer, Besitzer und Züchter fungierenden Damjan Orazem war. Hier holte Gerhard Mayr mit Don’t Worry neben den drei Siegen und dem dritten Platz von Spanedohano bei seiner fünften Fahrt den Ehrenplatz, und war somit 100% an diesem Tag unter den Top-3 zu finden.

Auf Grund der in dieser Kombination nicht erwarteten Sieger in der Super 76-Wette gibt es nach der Sommerpause einen Brutto-Jackpot in Höhe von 5.050,44 Euro in der beliebten Vielsiegerwette. Zudem hat sich noch ein Dreierwette-Jackpot von 955,00 Euro brutto ergeben, der ebenfalls am nächsten Renntag – Sonntag, 03. September 2023 – einem weiteren PMU-Renntag, ausgespielt wird.

Der AROC bedankt sich bei seinen Besuchern, Zuschauern vor den Livestreams, seinen Sponsoren, dem Gastro-Team rund um Dagmar Spörker und den Aktiven für eine gelungene erste Saisonhälfte und wünscht einen angenehmen Sommer.