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Infos & Beiträge

Beitragsübersicht

Der siebente und letzte Ebreichsdorfer Renntag mit ebenso vielen Bewerben wie Veranstaltungen in dieser Saison brachte keine wirklichen Überraschungen.

Zum Auftakt machte Johann Preining jun. gleich dort weiter wo er am vorherigen Renntag aufgehört hatte, nämlich mit einen weiteren Sieg im Ebreichspark. Diesmal führte er den zwar oftmals im Endkampf befindlichen aber bis dahin heuer noch nicht gewinnenden Mc Donald Venus zum Sieg. Zunächst war er im hinteren Drittel gelegen, orientierte sich noch vor der Tribünengerade in die zweite Spur im dritten Paar aussen, um aus dieser Position im Schlussbogen in vierter Spur anzugreifen. Im Einlauf überflügelte er die Konkurrenz als 2,2 für 1 Favorit mühelos um einen sicheren Erfolg gegenüber der im Speed gut aufkommenden Grace Attack Venus zu feiern. Diese war unterwegs als viertes Pferd an der Innenkante auszunehmen, fand hinter Mc Donald Venus dann im Schlussbogen auf freie Fahrt, konnte diesen aber nicht erreichen. Vivien Venus war in zweiter Spur ohne Führpferd hängen geblieben, kämpfte bis zum Schluss ordentlich durch um trotz des aufwendigen Rennverlaufes auf Rang drei zu landen.

Recht schnell ist der Ausgang der zweiten Tagesprüfung erzählt. Die am Wettmarkt favorisierte Enable rechtfertigte vom Start bis ins Ziel das in sie gesetzte Vertrauen eindrucksvoll in neuer Bestzeit. Rubino lang unterwegs hinter der Siegerin, während dahinter stets Lucky Luciano als drittes Pferd innen zu sehen war. Dieser bekam im Einlauf freie Fahrt und fing Rubino um Rang zwei ab.

Auch der dritte Sieger wurde über die Sprintdistanz ermittelt und landete diesen Erfolg wie im Bewerb zuvor Start-Ziel. Dies war One Hell of a Ride, den sein Mitbesitzer und Züchter Georg Gruber, zu seinem zweiten Lebenserfolg führte. Weiterhin im Aufwärtstrend befindet sich Troja, der zunächst als drittes Pferd an der Innenseite ausgenommen werden konnte, Mitte der letzten Gegenseite durch die aussen zurückfallende Nadi Venus den Weg nach aussen fand. Allerdings wurde ihn der Weg weiterhin bzw. wieder durch den davor trabenden Vasco Venus und die in dritter Spur attackierende Makemehappy versperrt. Jedoch versprang sich Vasco Venus auf Grund des aufwendigen Rennverlaufes, womit im Einlauf nun die zweiter Spur frei war und man die daneben laufende Makemehappy auf Distanz halten konnte um sich den Ehrenplatz vor dieser zu sichern.

Mit dem vierten Rennen wurde in die Super-Finishwette (V4) gestartet und hier setzte sich How Nice S.R. zum sechsten Mal in diesem Rennjahr durch, die auch in 1:16,2/2140 Meter die Tagesbestzeit erzielte. Erich Kubes nutzte den starken Antritt der 8-jährigen Stute aus um sich gleich an die Spitze des Feldes zu setzen und fortan Tempo und Gegner zu kontrollieren. Stets in ihrem Rücken war Virgil Venus zu finden, der ab dem Schlussbogen als einziges Pferd folgen konnte. Auf den letzten 100 Meter versuchte dieser auch noch einen Angriff, kam jedoch um eine halbe Länge nicht mehr an die stetige Pilotin heran. Der dritte Platz wurde Beute von der auf der Tribünengeraden als Erste in die zweite Spur gewechselte Suzi KP. Diese versuchte in einer langsameren Phase eben dort aufzurücken, was bis Ende der letzten Gegenseite auch gelang, jedoch wurde das Tempo dort extrem schnell, womit der aufwendige Rennverlauf dann doch Kräfte ließ und man die zwei Erstplatzierten ziehen lassen musste. Favorit Shining Star wurde nicht so flott ins Rennen geschickt und war am Ende des Feldes zu sehen, wo er dann auf der letzten Gegenseite beim Angriffsversuch einen Fehler beging.

Nichts mit einem Double wurde es von Erich Kubes, da sich der eigentlich Tipp des Tages Impensable bereits beim Anfahren zur Startmarke versprang. Die günstige innere Startnummer nutzte somit Blue Solitaire aus um vor Cara Cha Petit und Magic Paradis, das Rennen anzuführen. In zweiter Spur ohne Führpferd war zunächst Zanetti Venus zu sehen, der allerdings im Ebreichsdorfer Bogen von Copernikus abgelöst wurde. Copernikus war im Schlussbogen aber nun am Ende seiner Kräfte und auch die anderen in zweiter Spur laufenden Pferde mit Zanetti Venus und Lord Bo konnten nicht mehr richtig zusetzen, womit alle bis dahin an der Innenkante gesteuerten Pferde nun Platz hatten. Diesen nutzte im Einlauf am besten Co-Favorit Magic Paradis, der noch zu einen leichten drei Längen Erfolg gegenüber der nach Pause gut gefallenden Trainingsgefährtin Cara Cha Petit gelangte. Beinahe hätten alle drei Pferde aus der Verantwortung von Sascha Fischer den Weg in die Top 3 gefunden, jedoch sprang Bollinger Mail auf der Endgeraden weg, womit die lange den Ton angebende Blue Solitaire den dritten Platz erbte.

Im letzten Amateurfahren der Ebreichsdorfer Saison sah lange alles nach einem Erfolg von Favoritin Delta Venus aus. Jedoch fehlten wohl im Endkampf die Kräfte die man lassen musste um nach einer dreiviertel Bahn das Kommando von Ella F zu übernehmen. Zelistrohilla war dahinter an dritter Stelle auszunehmen vor Scarlet Lavie. Im Ebreichsdorf Stallbogen wechselte Christian Mayr nun mit Zelistrohilla nach aussen um sich in zweiter Spur immer näher an Delta Venus heranzuarbeiten. Im Schlussbogen hatte alles schon nach einem Erfolg von Delta Venus ausgesehen, doch kämpfte sich Zelistrohilla im Einlauf wieder heran und schließlich auch knapp vor dem Ziel an Delta Venus vorbei. Scarlet Lavie wechselte unmittelbar hinter Zelistrohilla in die zweite Spur, konnte ab dem Schlussbogen nicht mehr folgen, schob sich allerdings noch an Ella F vorbei, die sogar noch Funny Rose Venus um das vierte Geld vor sich anerkennen musste. Orlandos Angel Z sprang auf der ersten Gegenseite unparierbar ein und zog den ebenfalls chancenreichen dahinter liegenden The River H ebenso in Mitleidenschaft, der in weiterer Folge aus dem Rennen ausschied.

Zum Abschluss des Renntages und auch der Saison klappte es dann endlich mit dem ersten Jahreserfolg für Donata Victory. Nachdem sich der größte Aussenseiter Star Force One eine halbe Runde lang gegen die knapp favorisierte The Bank-Tochter entgegenstemmte, übernahm diese dann auf der ersten Gegenseite die Führung und war diesmal fehlerfrei laufend nie zu gefährden. Versace Venus wagte sich auf der Tribünengeraden in die zweite Spur, dahinter wechselten auch Giovanni Venus und Please tell Rosie nach aussen. Versace Venus versuchte Druck auf Pilotin Donata Victory auszuüben, die allerdings nie zu beeindrucken war, das aufwendige Rennen war für Versace Venus dann schlussendlich zu kräfteraubend, womit die ab Mitte des Schlussbogen in dritter Spur eingesetzte Please tell Rosie im Einlauf ebenso noch vorbei ziehen konnte wie an der Innenkante Giovanni Venus die zu den Rängen zwei und drei kamen.

Sieben Rennen und sieben verschiedene Siegfahrer waren es am Ende des Tages nun also geworden. Die richtige Kombination der sieben Sieger hatte keiner der Spieler erraten, womit es am ersten Renntag der Saison 2023 mit einem kleinen Jackpot in der Super 76-Wette von 1.188,68 Euro sowie einem Viererwette-Jackpot von 807,50 Euro losgeht.

Der AROC bedankt sich an dieser Stelle recht herzlich bei den zahlreichen Sponsoren, Zuschauern, wie auch die tatkräftige Unterstützung der Aktiven in der Saison 2022 und hofft auf ein Wiedersehen im Jahr 2023.