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Infos & Beiträge

Beitragsübersicht

Der Abschluß der ersten Saisonhälfte im Ebreichspark stand ganz klar im Zeichen der Amateure, und dass nicht weil diese soviele Rennen ausgetragen hatten, sondern weil sich gleich zwei auch in die Siegerlisten bei den Profis eintragen konnten. Somit gingen vier der sieben Bewerbe an diesem Renntag an die Amateure, die selbst zwei Bewerbe nur für sich reserviert hatten.

Doch starten wir im ersten Rennen des Tages, wo unter sechs noch sieglosen Pferden ein erstmaliger Sieger gesucht wurde. Jackpot mit Hubert Brandstätter gab lange den Ton an, musste sich jedoch den etwa eine Runde vor Schluß in seinem Windschatten gelangten Imperioso Mo, der dann im Schlußbogen in die zweite Spur gesteuert wurde im Einlauf noch sicher geschlagen geben. 

Der zweite Tagesbewerb musste auf Grund von plötzlich eintretenden Starkregen ans Ende der Veranstaltung gelegt werden, da man mit den PMU-Rennen zeitmäßig keinen Spielraum hatte. Zur eigentlichen Startzeit des zweiten Rennens war die Bahn nämlich komplett unter Wasser gestanden und es dauerte eine Weile bis sich die große Menge an Flüssigkeit in die Bahn eingearbeitet hatte. Dem Geläuf selbst tat dieser Regenguss jedoch gut und die Bahn war nachdem auch der Regen wieder schwächer wurde bzw. komplett aufgehört hatte sogar in perfektem Zustand. Das nun ans Ende des Tagesprogramms gelegte zweite Rennen wurde dann schlußendlich eine Beute von Power Classic, der die Schwächen der Favoriten ausnutze um erstmals in seiner Karriere auf eine Siegerparade zu gehen. Favoritin Donata Victory zog zwar nach etwa 500 Metern in Führung, versprang sich dann jedoch Ausgangs des Ebreichsdorf Bogens und verlor viel dabei einiges an Metern bzw. kostete dieser Fehler enorme Kraft was sich nach nochmaligen Zwischenstoß auf der letzten Gegenseite dann im Schlußbogen bemerkbar machte, fiel die The Bank-Tochter doch noch im Finish aus den Top-3 zurück. Auch Co-Favorit Bold Eagle San hatte nicht seinen besten Tag und endete nach einem Rennen welches er zum großen Teil in der zweiten Spur ohne Führpferd absolviert hat überhaupt nur an letzter Stelle. Somit kamen neben dem siegreichen Gespann auch die zwei weiteren Top-3 Pferde aus dem Training von Gerhard Mayr, nämlich Power Madelda (Jonas Steiner) und Major Viking (Conny Mayr). Trotz eines kleinen 6er-Feldes hat an diese Kombination kein Spieler gedacht, womit es für den Großrenntag nach der Sommerpause - also am 18. September 2022 mit dem 154. Österreichischen Galopper-Derby sowie auf Seiten der Traber mit der AROC Breeders Crown der Vierjährigen und dem AROC-Derby der Dreijährigen - einen Jackpot in der Dreierwette gibt.

Im ersten Trabersportklub-Rennen des Tages ließ Championesse Nadja Reisenbauer mit ihrem Feel the Wind Start-Ziel nichts anbrennen. Der lange in dessen Windschatten folgende Free Soul kam nicht mehr rechtzeitig frei um den Sieger noch zu gefährden, holte allerdings noch Rang zwei vor der von ihrem Besitzer Kevin  Fichtinger bei seiner ersten Fahrt perfekt vorgetragenen Apples.

In der höchsten Tagesklasse des Abends war es einmal mehr Diamant Venus der mit dem vierten Jahressieg, und dem zweiten in Ebreichsdorf nachdem er bereits bei der Saisoneröffnung gewonnen hatte, der Veranstaltung in Tagesbestzeit von 1:16,1/2140 Meter (Bänderstart) seinen Stempel aufdrückte. Auf Grund der Sperre seines Trainers Wolfgang Ruth schenkte Besitzerin Daniela Sykora den öfter von Wolfgang Ruth eingesetzten Carsten Milek das Vertrauen, dieser quittierte das Ganze mit einer souveränen Fahrt um einen sicheren Sieg einzufahren. Vom Start weg dominierte wie bei seinen Siegen zuletzt JS Tolstoy lange das Geschehen, konnte den doch deutlich gewinnreicheren Diamant Venus im Finish aber nichts mehr entgegensetzen, konnte mit dem zweiten Platz jedoch abermals eine starke Leistung bringen. Platz drei holte sich der diesmal verbessert laufende Stravinskij Bigi, während Neuerscheinung und Favorit Invictus Mencourt wohl noch eine Eingewöhnungsphase benötigt, blieb er doch deutlich unter den Erwartungen.

Im Prix Strasbourg gelangte Amateur Rene Karlovatz erstmals in seiner Karriere zu einem Erfolg bei den Profis, gewann er mit dem im Familienbesitz stehenden Xaver Venus nach Übernahme des Kommandos im ersten Ebreichsdorf Stallbogen nach Kampf gegenüber Favoritin Dellaria Venus, die allerdings viel in zweiter Spur ohne Führpferd leisten musste. Um Rang drei fing Magic Paradis kurz vor der Ziellinie den stets hinter Xaver Venus liegenden Spanedohano.

Der Mann des Tages war diesmal keiner aus dem Profilager sondern mit dem achtfachen Amateurstaatsmeister Thomas Royer gewesen. Zunächst siegte er mit seiner Delta Venus auch beim zweiten Antreten in dieser Saison wieder Start-Ziel in äußerst beeindruckendem Stil, vor dem zwar deutlich geschlagenen aber für diese Gewinnklasse doch sehr gut laufenden Dreijährigen Cash to Thelimit S. Cash to Thelimit S war stets hinter Brigitte Laksmy gelegen, die der Pilotin stets im Rücken folgte, um Ende des Schlußbogens von Gerhard Mayr in die zweite Spur genommen Brigitte Laksmy im Einlauf noch sicher zu überlaufen.

Der zweite Amateurbewerb des Tages war dann ebenfalls Beute von Thomas Royer, der mit dem erstmals in einem Amateurrennen antretenden Hercules siegreich war. Für Hercules war es der vierte Sieg in Serie, der wie schon bei den Erfolgen am 13.03. und 03.04. über die Kurzstrecke abermals sehr leicht ausgefallen war. Quuenie bestätigte mit Rang zwei ihre ebenso heuer gute Form vor der diesmal im Speed deutlich besser als bei den Starts zuvor gefallenden Scarlet Lavie.

In der AROC-Challenge der Berufsfahrer setzte sich Gerhard Mayr mit 140 Punkten überlegen gegenüber Erich Kubes (88 Punkte) und Mario Zanderigo (75 Punkte) durch. Hier der Endstand nach den vier Wertungstagen:

1. Gerhard Mayr - 140 Punkte
2. Erich Kubes - 88 Punkte
3. Mario Zanderigo - 75 Punkte
4. Christoph Fischer - 68 Punkte
5. Hubert Brandstätter - 65 Punkte
6. Carsten Milek - 44 Punkte
7. Johann Lichtenwörther - 42 Punkte
8. Wolfgang Ruth - 32 Punkte
9. Harald Sykora - 28 Punkte
10. Thomas Pribil - 26 Punkte
11. Cornelia Mayr - 25 Punkte
12. Franz Konlechner - 15 Punkte
13. Ari Kaarlenkaksi - 13 Punkte
14. Georg Gruber - 12 Punkte
15. Johan Buijs - 10 Punkte
16. Jonas Steiner - 9 Punkte
17. Karl Höbart - 7 Punkte
     Klaus Dresel - 7 Punkte
19. Peter Schwarzlmüller - 3 Punkte
20. Siegfried Hauer - 2 Punkte
      Martin Redl - 2 Punkte
22. Sascha Fischer - 1 Punkt
       Dominik Duda - 1 Punkt